Am vergangenen Samstag fand im Rosenium Hohenau eine große Einsatzübung statt. Für die Feuerwehr ist ein
Seniorenwohnheim ein besonders Objekt. Viele, teils pflegebedürftige Mitmenschen, bewohnen diese Einrichtung. Gerade in den Nachtstunden stellt es für die Feuerwehr eine besondere Herausforderung dar. Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, sind regelmäßige Übungen unumgänglich.
Deshalb fand am vergangenen Samstag eine große Einsatzübung statt. In der ersten Meldung wurde von einem Brand in der Teeküche im 2. Obergeschoss ausgegangen. Beim Eintreffen stellt sich heraus, dass fünf Menschen vermisst werden. Umgehend wurde ein Innenangriff unter schwerem Atemschutz veranlasst , um die vermissten Personen zu retten. Mit insgesamt acht Atemschutztrupps wurden die vermissten Personen innerhalb 20 Minuten geborgen und konnten an den Rettungsdienst übergeben werden.
Trotz der umsichtigen Planung konnten wir einige Schwachstellen an den Objekt feststellen, welche sowohl den Betreiber der Einrichtung sowie auch uns als Feuerwehr wichtige Hinweise liefern, wie wir im Ernstfall vorgehen können.
Ein besonderer Dank geht an die beteiligten Feuerwehren, die FF Schönbrunn, FF Kirchl, und FF Freyung, sowie an den Rettungsdienst Stadler, der zum ersten mal an einer Übung beteiligt war und der die geborgenen Personen professionell versorgte. Ein besonderer Dank auch die die Mitarbeitenden des Roseniums Hohenau, die sich als betroffene Opfer zur Verfügung stellten.
Bei der anschließenden Nachberechnung bedankten sich 1. BGM Josef Gais sowie die Heimleitung Anna Maria Lang bei allen beteiligten Feuerwehren und den Rettungsdienst für die professionelle Arbeit. Manöverkritik gab es von Kreisbrandmeister Michael Feuchter. Sollte es zum Ernstfall kommen, so sei es unumgänglich, Einsatzabschnitte zu bilden. Auch sei es beispielsweise unerlässlich, den verschiedenen Abschnitten verschiedene Funkkanäle zuzuweisen, um den Funkverkehr gerade im Innenangriff oder den Aufbau der Wasserversorgung zu trennen. Ansonsten sei die Übung hervorragend verlaufen.
Vielen Dank an das Team des Roseniums für die Versorgung der Einheiten nach der Übung mit der tollen Brotzeit und den Getränken.
In diesem Sinne Hoffen wir, dass es nie zu einen Ernstfall kommen wird!































































